Die Anreise
Die Anreise
Um 01:34 machte ich noch schnell zwei Bilder um die Abreise aus Perchtoldsdorf zu dokumentieren. Warum aus Perchtoldsdorf? Unser Jahresstellplatz ist doch in Lutzmannsburg, im Mittelburgenland?
Wie schon an anderer Stelle geschrieben, habe ich vor unserem heurigen Urlaub noch ein paar „Kleinigkeiten“ einbauen lassen:
Einen Truma-Mover SR und eine SAT-Anlage, Kathrein, Cap 700 mit 19“ Flachbildfernseher. Dazu war der WoWa in Altlengbach bei der Fa. Pusch. Am Freitag dem 11. September wurde der Wohnwagen abgeholt. Noch am späten Nachmittag wurden die ersten Utensilien eingeräumt. Am Samstag wurde der Rest verstaut und in der Nacht auf Sonntag ging es dann endlich los.
Auf der A2 bis Graz, dort weiter auf der A9 Richtung Spielberg nach Slowenien. Die Autobahnvignette habe ich schon zu Hause beim ÖAMTC gekauft und an der Windschutzscheibe angebracht. Unser Ziel, Camping Prapratno bei Ston auf der Halbinsel Peljesac in Kroatien, war im Navi eingegeben. Problemlos führte es uns Richtung Urlaubsziel. Bis dann plötzlich kein GPS-Empfang mehr vorhanden war und daher auch keine Navigation mehr möglich war. Da schaute ich etwas dumm aus der Wäsche, denn was ich nicht mit dabei hatte waren die guten alten Straßenkarten. Ich hab doch ein Navi, da braucht man doch keine Karten. Ab sofort gilt für mich dieser Gedanke nicht mehr. Zum Glück hatte ich mir die wichtigsten Orte (Zagreb – Split – Dubrovnik) gemerkt. Irgendwo zwischen Maribor und Zagreb, noch dazu auf einer Umleitung, wurde mein Navigationsgeschick gefordert. Normalerweise überhaupt kein Problem, aber mit dem Wohnwagen am Haken und in der Nacht war es doch etwas mulmig.
Ohne weitere Probleme erreichten wir die Grenze zu Kroatien. Es wurde langsam hell und die Schönheit des Landes blieb nicht mehr verborgen. Mit gemütlichen 80 km/h näherten wir uns unserem Reiseziel. Ein gutes Frühstück an einer Raststation, zwei Tankstopps und eine Pause auf einem ganz neuen Rastplatz mit wunderbarem Ausblick waren unsere Pausen. Die Strecke über die Autobahn bringt zwar ein problemloses Vorankommen, doch leider keine großartigen Blicke auf das ersehnte Meer. Die Landschaft hat aber auch so ihren Reiz. Immer wieder glaubt man Winnetou und Old Shatterhand warten gleich hinter der nächsten Hecke.
Vom Ende der Autobahn ging es dann auf einer etwas sehr holprigen Strecke nach Ploce und dort auf der Küstenstraße weiter. Für 8 km Bosnien-Herzigowena noch mal die Pässe zeigen, dann noch etwas weiter und dann endlich die Abzweigung Richtung Ston. Fasziniert von der schönen Landschaft erreichten wir um ca. 15:30 den Campingplatz Prapratno.
An der Rezeption konnten wir uns in Englisch verständigen, suchten uns einen schönen Platz aus und stellten unseren Wohnwagen auf. Gleich danach ging es ins Restaurant am Campingplatz um etwas zu essen.
Da für mich Autofahren nach wie vor zu den erholsamen Dingen gehört, war es eine wunderschöne Anreise zu unserem Urlaubsziel. Entspannt und glücklich genossen wir das gute Essen und den angenehmen Abend.




