Dubrovnik
Wenn man ca. 50 km vor Dubrovnik sein Quartier aufgeschlagen hat, dann ist es ein muss dieses Unesco-Weltkulturerbe zu besuchen. Daher führte uns ein Ausflug nach Dubrovnik, genauer gesagt in die Altstadt von Dubrovnik.
Wir hatten das Glück direkt an der Stadtmauer einen Parkplatz (10 Kuna je Stunde) zu bekommen. Wir schritten durch das Tor und dann - ein Schock: Der Weg führte über 1, 2, 3 viele, ja sehr viele, Stufen hinunter. Und was in die eine Richtung hinunter ist, das ist dann in die andere Richtung HINAUF! Da musste ich einfach durch, besser gesagt beim Rückweg zum Auto hinauf. Und das erfreuliche: Ich habe es geschafft. Schnaufend, keuchend und auch etwas fluchend, aber geschafft. Was tut man nicht alles, um einen schönen Urlaub mit noch schöneren Eindrücken zu verbinden. Hier zwei Bilder dazu:
Über Dubrovnik gibt es im Internet alles wissenswerte nachzulesen. Hier nur ein kurzer Überblick aus einem Kroatien-Reiseführer:
Dubrovnik war mehrere Jahrhunderte lang die eigene Stadtrepublik Ragusa. Den Glanz dieser Zeit und vor allem die Macht, welche die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Stadt bewirkte, ist dem Stadtkern abzulesen. Obwohl erst im VII. Jh. von Flüchtlingen aus Epidaurum (dem heutigen Cavtat) systematisch besiedelt, entstand aus den beiden Siedlungen Ragusa und Dubrava die unabhängige (nur formell von Byzanz regierte) Republik Ragusa. Bereits 1416 schaffte man hier die Sklaverei ab. Wirtschaftlich stark florierend, warf Venedig bald ein Auge auf die Stadt, doch bis auf ein kurzes venezianisches Intermezzo blieb die Stadt de facto unabhängig und unterstand bis 1526 auf dem Papier den kroatisch-ungarischen Herrschern. Mit über 300 Schiffen war die Handelsflotte Dubrovniks im XVI. Jahrhundert die drittgrößte im Mittelmeerraum.
Im Laufe der Zeit dehnte sich die Stadt Dubrovnik aus und es wurden neben Gruž auch die Halbinseln Lapad und Babin Kuk mit einbezogen.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, daher hier einige Bilder aus Dubrovnik (Diashow, 68 Bilder):






