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13. bis 25.09.2009 - Süd Dalmatien, Dubrovnik

Endlich Urlaub

So klang es an diesem 13. September.
Wir hatten zwar schon einige Tage frei und verbrachten diese an unserem Jahresplatz, doch nun geht es endlich in den richtigen Urlaub. Vorher noch einige Einbauten im WoWa und dann ab nach Kroatien zur Halbinsel Peljesac, nach Ston, Camping Prapratno!





Am Sonntag, 13. September 2009 um 01:30 packten wir die letzten Sachen in den WoWa, noch schnell zwei Bilder der Abreise gemacht und los ging die Fahrt nach Kroatien.



Das Land begrüßte uns mit Regen. Trotzdem genossen wir schon bei der Anreise die wunderschöne Karst-Landschaft und vor Zadar den ersten Blick aufs Meer.



Um ca. 15:30 kamen wir am Campingplatz Prapratno in Ston an. Ein schöner Platz war schnell gefunden, der Wohnwagen aufgestellt und der erste Besuch im Campingplatz-Restaurant gemacht.
In der Nacht gab es ordentliches Gewitter mit starkem Sturm und viel Regen. Gegen halb 5 in der Früh muss ein Blitz in unmittelbarer Nähe des Camingplatzes eingeschlagen haben. Für ca. eine 3/4 Stunde gab es keinen Strom. Pünktlich zum Frühstück kam die Sonne und ein herrlicher Tag begann. Wir bauten unser Vorzelt auf (ja, das dauert noch ca. 3 Stunden bei uns - wird aber immer besser) und genossen die Sonne und den herrlichen Tag. Am Abend kam nocheinmal ein Gewitter. Diesmal ohne Sturm, ja eigentlich ohne Wind. Fasziniert beobachtete ich aus dem Vorzelt raus, wie das Wasser senkrecht vom Himmel schoss. Sowas habe ich bei uns noch nie erlebt.



Am Dienstag besuchten wir Dubrovnik. Die Altstadt - Weltkulturerbe der Unesco - muss man besucht haben, wenn man in der Gegend ist. Die angenehme Temperatur von 25° bis 28°, Sonnenschein und die wunderschöne Altstadt garantierten einen wunderschönen Tag. Am alten Hafen machten wir eine Glasbootfahrt. Eine schöne Fahrt außen an den Stadtmauern vorbei zur nächsten vorgelagerten Insel und wieder zurück nach Dubrovnik. Bei zum Teil ordentlichen Wellengang dauerte die Fahrt ca. 50 Minuten und kostete 75 Kuna pro Person (ca. EUR 10,50).



Mittwoch und Donnerstag blieben wir am Campingplatz und genossen Sonne, Meer und Natur. Zwischendurch kurz nach Ston (ca. 5 km vom Campingplatz) und das wars für die beiden Tage.



Am Freitag fuhren wir die wunderschöne Küstenstraße 8 über Makarska, Split nach Trogir. Nach einem guten Eis und herrlichen Eindrücken dieser venezianisch geprägten Stadt, ging es wieder zurück auf den Campingplatz.



Samstag und Sonntag wieder Erholung pur am Campingplatz. Mittlerweile bekamen wir regelmäßig Besuch von drei Katzen: Einer rothaarigen Dame, einer grauen Katzendame und eines lustigen, verspielten jungen Kater. Die drei kamen regelmäßig zu Besuch, tranken die bereitgestellte gewässerte Milch und freuten sich ganz besonders über die Extrawurst, die sie gefüttert bekommen haben.



Den Montag nutzten wir, um die Halbinsel Peljesac, auf der wir uns ja befanden, genauer zu erkunden. Ein Ausflug nach Orebic, dem Touristenzentrum der Halbinsel, stand am Programm. Geprägt von alten Admiralsvillen verzaubert der Ort. Ein gutes Mittagessen in einem Bistro am Meer und dann fuhren wir wieder zurück nach Prapratno.



Am Dienstag wurden wir von dem frechen kleinen Kater adoptiert: geschlafen wurde tagsüber zeitweise im Wohnwagen - da hat man halt seine Ruhe. Am Abend verschwand der kleine aber wieder um pünktlich am Morgen wieder zum Frühstück da zu sein. Zum spielen ging es raus auf den Campingplatz, ausgeruht wurde im Wohnwagen auf der Bank. Auch die beiden Damen kamen regelmäßig um zu trinken oder den einen oder anderen Bissen zu ergattern. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vor lauter Faszination vergessen habe, die graue Katzendame und vor allem den frechen kleinen Lauser zu fotografieren. Nun haben wir Bilder nur von der rotharigen Dame.
Am Donnerstag bauten wir am Nachmittag alles ab (ja, das geht viel schneller als das aufbauen), verstauten alles und um 18 Uhr ging es zurück nach Hause. Nach 12 Stunden 30 Minuten waren wir um 1/2 sieben wieder zu Hause und ein wunderschöner, viel zu kurzer, Urlaub ist nun vorbei.



Inklusive der Ausflüge legten wir eine Strecke von 2.540 km zurück. Ungefähr 1.900 km davon mit unserem WoWa am Haken.

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