Ausflüge in Kärnten
Zwei Ausflüge konnten wir in der unerwartet kurzen Zeit machen:
Unser erster Ausflug brachte uns in den Naturpark Weißensee.
Hier einige Daten:
Das für den Naturpark Weißensee relevante Gebiet umfasst den Weißensee mit seiner Umgebung. Der Weißensee liegt in den östlichen Gailtaler Alpen, eingebettet in einem Hochtal zwischen der Kette des Spitzegels und der Latschurgruppe in einer Seehöhe von
929 m. Steil abfallende Hänge im Norden und Süden verleihen dem Hochtal den Charakter einer engen Talfurche, die sich nur im westlichen Teil zu einem Becken öffnet. Mit einer Fläche von 653,1 ha ist der Weißensee der viertgrößte der Kärntner Seen und wird mit der maximalen Tiefe von 99 m nur vom Millstätter See übertroffen. Im Jahr 1970 wurde der Weißensee mit seinem gesamten Umland – die Siedlungsgebiete ausgenommen – zum Landschaftsschutzgebiet (LGBl. Nr. 48/1970) erklärt. Dies umfasst eine Fläche von 7.640 ha und ist damit das größte in Kärnten. Das Gebiet hat Anteil an den politischen Bezirken Villach-Land und Spittal und an den Gemeinden Weißensee (gesamtes Gemeindegebiet) und Stockenboi.
Entsprechend der neuen Abmessungen besitzt das Naturparkgebiet eine Fläche von 7.640,45 ha.
(Quelle: Homepage Naturpark Weißensee)
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Einen wunderschönen Tag nutzten wir zum zweiten Ausflug: Nach Klagenfurt.
Wir teilten uns auf. Mein Mausale blieb in Klagenfurt, ich besuchte Minimundus. Also für jeden etwas.
Klagenfurt:
Am Anfang war der Lindwurm. Er hauste im Sumpf, tapfere Männer töteten ihn durch eine List. Dann konnte Klagenfurt entstehen. So vermeldet es die Gründungssage.
Nicht ganz so märchenhaft und gar nicht einfach war die Realität. Klagenfurt wurde gleich zweimal gegründet.Zuerst kam der Kärntner Herzog Hermann aus dem rheinfränkischen Geschlecht der Spanheimer und wollte einen Stützpunkt an der Kreuzung der wichtigen Handelsstraßen Ost-West und Nord-Süd. Am Flüßchen Glan entstand ein kleiner Markt, der zwischen 1193 und 1199 als "Forum Chlagenvurth" erstmals erwähnt wird. Die Neugründung war mehr eine nasse Sache - sie lag im Überschwemmungsgebiet und wurde immer wieder überflutet.
(Quelle: Homepage der Stadt Klagenfurt)
Minimundus:
Im Juli 1957 eröffneten holländische Privatleute im damals noch wenig attraktiven Wörthersee-Dreieck von Klagenfurt die Miniaturstadt "Minieurop". Das Unternehmen ging jedoch nach nur acht Wochen Betriebszeit, einer kleinen Anzahl an buntgestrichenen Holzmodellen und einem Berg Schulden in Konkurs.
Die ersten Jahre
Der damalige Landesobmann von RETTET DAS KIND, Hofrat Peter Zojer war es, der dennoch an die Idee glaubte. Und er wollte das Projekt nicht nur auf europäischer sonder auf internationaler Ebene verwirklichen. Er kämpfte um die Erhaltung des Areals und die Unterstützung der Stadt Klagenfurt. So erwarb RETTET DAS KIND 1958 das damals 15.000 m² große "Minieurop" und bekam die Zusage der Stadt Klagenfurt für das Areal.
1960er Jahre
Bereits in der ersten Saison besuchten 48.182 Gäste die kleine Welt am Wörtersee. Damit begann eine geradezu stürmische Entwicklung. Schon 1962 wurde mit 106.000 Besuchern erstmals eine sechsstellige Zahl erreicht und 1967 wurde die erste Besucher-Million verzeichnet werden.
(Quelle: Homepage Minimundus)
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