Was trägt Man(n) bei großer Hitze?

Derzeit ist ja so richtig Sommer. Täglich mehr als 30° und für das Wochenende sind Rekordwerte von bis zu 39° Grad vorhergesagt. Vielleicht fällt auch der Rekordwert von 39,7° Celsius. Ich habe nichts dagegen. Mir taugt die Hitze. Wer mich kennt weiß ja mein Motto:
Bei 30° ist es angenehm, ab 35° ist es warm. Heiß ist es nie!

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Der Ideale Platz bei solchen Temperaturen ist natürlich irgendwo am Wasser, vorausgesetzt man hat Freizeit. Leider müssen Menschen auch bei diesen Temperaturen arbeiten. Eine Klimaanlage ist hilfreich, aber nicht überall vorhanden. Es gibt auch Situationen, wo zwar eine Klimaanlage vorhanden aber auf Grund verschiedener Umstände wirkungslos ist. Zum Beispiel im Taxi!

Die Betriebsordnung schreibt für Männer lange Hose und Hemd vor. Die Sinnhaftigkeit will ich hier nicht diskutieren. Die Wiener Betriebsordnung regelt zusätzlich, dass nur mehr Fahrzeuge mit Klimaanlage als Taxi zugelassen werden. „Da ist ja alles bestens“ wird bei vielen LeserInnen jetzt der Gedanke sein. „Stimmt nicht“ sage ich. Die Klimaanlage im Auto wirkt nur bei laufendem Motor. Die meiste Zeit des Dienstes verbringen TaxilenkerInnen mit warten am Standplatz. Die Standplätze sind zu 90% in der prallen Sonne. Ist das Taxi dann endlich mit Fahrgast unterwegs sorgt die durchschnittliche Fahrzeit von 5 bis 7 Minuten kaum für eine Abkühlung der Temperaturen im Innenraum.

Was trägt Man(n) nun bei diesen Temperaturen? 

Die Meinungen dazu sind selbst bei Experten sehr verschieden. Helle Kleidung oder dunkle Kleidung, mit oder ohne Unterhemd usw. wird immer wieder diskutiert. Meine persönlich Meinung, resultierend aus einer doch schon langen Lebenserfahrung ist diese:

Immer mit Unterhemd! Darüber ein weit geschnittenes Hemd, T-Shirt oder Poloshirt.

Obwohl ich die Hitze liebe schwitze auch ich. Trage ich kein Unterhemd geht der Schweiß und damit die Nässe direkt in meine Oberbekleidung. Sitze ich nun im Auto, klebt das Hemd oder T-Shirt so richtig schön am Rücken fest. Abgesehen vom optischen Eindruck ist dieses Gefühl für mich ein Graus. Ein Unterhemd saugt den Schweiß auf, das Oberhemd bleibt trocken. Ich fühle mich damit einfach wohler. Warum das so ist, lässt sich für mich am bestem mit der umgekehrten Situation erklären: Komme ich in einen starken Regen, trage kein Unterhemd, klebt ebenfalls das vom Regen durchnässte Hemd auf meiner Haut. Mit Unterhemd ist dieses trocken und ich fühle mich obwohl das Oberhemd nass ist wohl.

Einen interessanten Artikel habe ich hier gefunden:

Und jetzt nehmt mal einen dicken schwarzen Winterpullover, der aus reiner
Schurwolle gestrickt ist.
Die Sonne hat keine Chance hindurchzukommen. Unter dem Pullover stellt sich
ein angenehmes Mikroklima ein.
Je dicker der Pullover ist, desto besser isoliert er.

Ich habe es selbst noch nicht probiert, kann es mir aber gut vorstellen. Denkt an ein Zelt: Da ist zwischen Aussen- und Innenhaut ebenfalls nur Luft – und im Innenzelt ist es messbar kühler als im Vorzelt.

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